Je schlechter das Wetter, je zahlreicher die Gäste.
Beflügelt vom Glemshock im letzten Jahr haben wir die Pattymenge und die Hotdogzahl erhöht. Nach dem Motto: Aus Schaden wird man klug.
Nun, so klug war das wohl doch nicht. Aber wer konnte schon bei Bestellung der Zutaten wissen, dass am 27. Juli Schwüle und Regen vorausgesagt werden wird.
Der Anfang war ganz schön schleppend. Kaum Gäste, wenig Umsatz.
In den ersten zwei Stunden gingen keine zehn Bier über den Tresen.
Die Zahl der Gäste war überschaubar, so kam das Gastroteam nicht unter Druck.
Aber mit zunehmender Wetterverschlechterung fanden sich immer mehr Hocketsegänger ein. Die Schlange an der Essensausgabe wurde immer länger und einmal drohte sogar Biermangel. Nur noch eine Flasche im Kühlschrank.
Die Gäste nahmen den Regen gelassen und rückten einfach unter den Zeltpavillions enger zusammen.
So konnten wir später doch noch Umsatz aufholen.
Um mit William Shakespeare zu schließen: »All’s Well That Ends Well«.
HB
















