Die Aufbaumannschaft gibt am Freitag und Samstag vor dem Fest Vollgas, damit am 7. September und 16 Uhr gefuttert und getrunken werden kann.
Erst kurz vor dem Druck der Speisenkarten war klar, dass es auch Kaffee und Kuchen gibt. Mit 10 gemeldeten Kuchen hätte man das Kuchenbuffet nicht eröffnet.
Doch kurz vor knapp hatten wir 17 Kuchen, 6 Torten und 6 Rührkuchen. Die Kuh war vom Eis.
Aber nur dank Nachwerbung und persönlicher Ansprache. Das war echt nervig.
Viele Punkte wurden aus dem letzten Programm übernommen, doch zwei Neuerungen gab es.
Der Vortrag vom Hemminger Pomologen Matthias Braun, der sein Projekt „s’Bicka lohnt sich und andere Aktivitäten vorstellte – inklusive Verkostung und Verkauf seiner Destillate.
Und im kulinarischen Bereich gab es ein vegetarisches Angebot: Kartoffelgulasch.
Man muss nun ehrlicherweise gestehen, dass fleischfreies Essen überall gefordert und empfohlen wird, es will aber scheinen, dass Fleisch immer noch Gemüse sticht. So jedenfalls unsere Erfahrung.
Das Bastelangebot am Sonntagnachmittag hingegen wurde sehr gut angenommen. Schließlich waren verschiedene Angebot zur Wahl. Und eine junge Anleiterin, die sofort die Kinder in ihren Bann zog.
Dank des guten Wetters kamen am Samstag auch schon früh Durstige und Hungrige ins Dontental.
Aber beinahe wichtiger als Weizenbier und Co. waren, so die Aussage von einigen Gästen, die Möglichkeit alte Bekannte zu treffen und mit ihnen zu plaudern.
Am Sonntag drohten Regenwolken, aber die Sonne konnte sich dann doch durchkämpfen. So waren um halb zwölf schon einige Gäste beim Stillen des Hungers und des Durstes. Um die Mittagszeit waren fast alle Tische belegt. Es war ein lustiges Kommen und Gehen.
Doch am späten Nachmittag öffnet Petrus die Schleusen und es goss in Strömen. Aber da näherte sich doch tatsächlich ein Radfahrerpaar im Regendress. Nachdem sie sich aus ihren Kombis gepellt hatten, konnten sie entspannt im Trockenen speisen.
Einerseits schmälerte das hereingebrochene Regenwetter unseren Gewinn, andererseits konnten wir schon früh mit dem Abbau beginnen.
Gegen 21 Uhr waren die Biertischgarnituren in den Boxen und die Crew konnte entspannt zusammensitzen und auf den erfolgreichen Verlauf des Festes anstoßen.
Man sieht: Alles hat seine zwei Seiten.
In zwei Jahren heißt es wieder: Der OGV Ditzingen lädt ein zum Herbstfest 2026.
HB





























