Regnet es oder schneit es? Das war hier die Frage.
Das Organisationsteam schaute seit dem 1. Januar täglich auf den Wetterbericht. Kein Schnee, aber wenigstens kein Regen. Der Zauber konnte stattfinden.
Nur mit Hilfe eines Traktors schafften es die Utensilien über den durchweichten Feldweg zum Wildobstlehrpfad. Dank reichlicher Helferschar wurden schnell zwei Pavillons installiert, Grill und Glühweinbehälter gefüllt, sowie Wurst und Wecken vorbereitet.
Pünktlich zu Veranstaltungsbeginn konnten der erste Glühwein und die erste Wurst über den Tresen gehen.
Allmählich trafen immer mehr Gäste ein. Der neue Modus Essen und Trinken gegen Spende kam gut an und ließ allen Zeit und Muße miteinander ins Gespräch zu kommen.
Als es dunkel wurde, leiteten zehn Fackeln entlang des Wegs die Gäste zum Veranstaltungsort und die drei Feuerschalen schufen eine heimelige Atmosphäre, spendeten Licht und Wärme.
Jung und Alt unterhielten sich prächtig. Besucher kamen nicht aus aller Welt, aber immerhin konnte man einen Teilnehmer aus Korntal begrüßen. Und was sonst noch zu sagen wäre: Eine Frau überreichte ihre Beitrittserklärung.
Aber es gilt zu bekennen, dass doch ein paar Würste und ein paar Becher Glühwein, nicht konsumiert wurden.
Ermuntert durch den Zuspruch wird für nächstes Jahr, wieder der Winterzauber geplant. Man weiß ja: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“
Und lange schallt’s am Pfade noch
der OGV, er lebe hoch.






















